
Newsletter Dezember 2011
Einleitung
Liebe Mitglieder
Für eure Kundentreue und das unserem Team und uns entgegengebrachte Vertrauen während des vergangenen Jahres, möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Eure Loyalität und Wertschätzung uns und unseren Mitarbeitern gegenüber wissen wir sehr zu schätzen. Dies motiviert uns, auch in Zukunft, unser Bestes zu geben. Euch und euren Angehörigen wünschen wir frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr.
Bereits vor einigen Wochen, als wir unser 23jähriges Bestehen „feiern“ durften, haben wir auf die vergangenen Jahre und auf die Entwicklung unserer Branche zurückgeblickt. Während dieser Zeit haben die Computer in unseren Heimen Einzug gehalten und die Mobiltelefonie, damals noch Natel D, ist bis ins Kinderalter eine Selbstverständlichkeit. Unsere Kinder sind herangewachsen und unsere Haare grau geworden. Nichts hat sich jedoch in Bezug auf die Gesundheit der Bevölkerung verändert. Im Gegenteil, mehr als die Hälfte unserer Einwohner ist Übergewichtig und Stoffwechselerkrankungen nehmen rasant zu. Kreuzschmerzen sind, nach dem Schnupfen, der zweithäufigste Grund, einen Arzt aufzusuchen und der häufigste Anlass, einen alternativen Heiler zu konsultieren. Allein in Deutschland kostet dies jedes Jahr 50 Milliarden Euro, die Rückenpatienten zu versorgen und die Fehltage auszugleichen. Im Zeitraum von 5 Jahren (2004 – 2005) haben die Bandscheibenoperationen um 43 % zugenommen, Versteifungen der Wirbelsäule um 220 %! Im Jahr 2009 haben Ärzte in Deutschland mit mehr als 3.4 Millionen CT- und Kernspin-Untersuchungen an der Wirbelsäule einen neuen Rekord aufgestellt. Wer an die Bilder glaubt, wird krank, warnt ein Neurologe. Auf den Aufnahmen lässt sich immer irgendetwas Auffälliges finden. Krank machende Informationen, der sich keiner entziehen kann. Menschen, die vor 100 Jahren lebten, hatten stärkere Abnutzungserscheinungen an den Lendenwirbeln als die heute lebende Bevölkerung. Gleichwohl hatten frühere Generationen viel seltener mit dem Kreuz zu tun. Nach dem zweiten Weltkrieg klagten nur gerade zwei bis drei Prozent der Patienten über Rückenschmerzen. Heute sind die Bandscheiben und Wirbel vergleichsweise gut im Schuss und doch hat es das Volk im Kreuz. Dauerhafte seelische Anspannungen , verursacht durch mangelnde Stressbewältigung, lösen im Körper krankmachende Vorgänge aus, die zu Schmerzen führen oder bestehende verstärken können. Diese Patienten brauchen eine Bewegungs-therapie, damit bekommen sie offenbar genau das, was ihre Wirbelsäule zum normalen Funktionieren braucht. Heutzutage leiden viele Menschen schlicht unter Bewegungsmangel, was zur Folge hat, dass die Knochenstärke abnimmt. Knochen verkümmern nur dann, wenn sie nicht mehr durch Muskelarbeit beansprucht werden. Ein Zeichen der Degeneration sind Fetteinlagerungen in den Muskeln. Eine Studie legt nahe: Je mehr Fett jemand in der Rückenmuskulatur hat, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihn das Kreuz schmerzt. Doch beim Arztbesuch bekommen manche Rückenpatienten die Ermahnung, sich zu schonen. Gemäss einer Befragung in der Universitätsklinik Heidelberg, haben sich die Schmerzen bei Patienten verschlimmert, die zur Ruhe verdonnert wurden. Je ausgiebiger ein Mensch faulenzt, desto stärker verkümmert seine Rückenmuskulatur – und desto schmerzanfälliger wird sein Rücken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser heutiges Leben keine ausreichende körperliche Belastung mehr vorsieht. Wenn wir das Manko ausgleichen und den Zivilisationskrankheiten entgehen wollen, bleibt kein anderer Weg, als das körperliche Belastungsdefizit durch forderndes Training auszugleichen. Gesundheit und Wohlbefinden haben mit mehr zu tun als mit Schicksal und Vererbung. Sie liegen zu einem grossen Teil in der Verantwortung eines jeden einzelnen. Unser Leben, unsere Lebensqualität und unsere Mobilität, vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter, wird weitgehend von unserer eigenen Lebenshaltung und unserer Lebensphilosophie geprägt. Investitionen in unsere Gesundheit zahlen sich aus aber sie müssen eben ein Leben lang getätigt werden. Ziele setzen und gute Vorsätze in die Tat umzusetzen sind Dinge, die sich nicht nur auf die ersten Januartage beschränken sollten. Das Erreichen der Trainingsziele erfordert meistens eine Verlagerung der persönlichen Prioritäten sowie eine innere Bereitschaft, sich konsequent mit der Veränderung zu identifizieren. Um Albert Camus zu zitieren: „Das Leben ist die Summe all deiner Entscheidungen“.
Ihr liebe Mitglieder, gehört auf jeden Fall zu der Minderheit, die regelmässig in die Gesundheit investiert und Eigenverantwortung übernommen hat. Für viele unter euch, wäre es sogar undenkbar, nicht mehr trainieren zu können. Es wird unser Ziel sein, euch mit unserem Angebot und unserem Wissen zu begleiten.
Euer Fitnesstreff
Alex & Stephan Niklaus & Team
Der Milon-Kraft-Ausdauerzirkel aus der Sicht der Trainingslehre
Im Oktober 2010 haben wir mit der Einführung von Kunden in den Milon Kraft-Ausdauerzirkel begonnen. Nach anfänglichen Softwareproblemen und einigen Systemabstürzen, haben wir bis heute schon über 500 Mitglieder in dieses Trainings-System einführen und instruieren können. Von der positiven Resonanz dieses Trainingszirkels sind wir überwältigt. Neueste Studien belegen, dass auf Grund der Akzentuierung der exzentrischen Bewegungsphase der Trainingseffekt deutlich grösser ist. Damit der gewünschte Trainingseffekt jedoch erreicht werden kann, müssen die Belastungen aber konstant angepasst werden. Nicht nur an den Kraftgeräten, sondern auch an den Ausdauergeräten.
Die Anpassungsprozesse sind das Ergebnis eines optimalen Wechsels von Beanspruchung und Erholung. Wenn sich der Organismus auf eine bestimmte Situation eingestellt hat, halten sich anabole (aufbauende) und katabole (abbauende) Vorgänge im Gleichgewicht (Homöostase). Trainingsreize stören die Homöostase. Unter der Belastung überwiegen die katabolen Vorgänge, daher kommt es zu einem Substanzverlust. Darauf reagiert der Organismus mit einer Steigerung der anabolen Vorgänge. Die Adaptionsprozesse haben nur das Ziel, beim wiederholten Auftreten der Bean-spruchung vor erneuten übermässigen Aus-schöpfung der Potenziale zu schützen.
Die Anpassungsprozesse vollziehen sich in der Erholungsphase und lassen den Trainierenden nicht nur höhere Leistungen erreichen, sie erweitern auch die physische und psychische Belastbarkeit. Es erfolgt eine Wiederherstellung über das Ausgangs-niveau hinaus. Unverändert bleibende Belastungen sind leichter als zuvor zu bewältigen, sie verur-sachen eine geringere Ermüdung und vermögen mit der Zeit keine Homöostase-Störung mehr zu erzeugen. Wenn wir die Leistungsfähigkeit nicht nur erhalten, sondern auch steigern wollen, müssen wir die Trainingsmethoden planmässig variieren und die Intensität nach und nach erhöhen.
Natürlich unterliegen wir auch den Anpassungs-prozessen in die andere Richtung, nach Trainings-unterbrüchen durch Ferien, Unfall und Krankheit. Die Rückbildung verläuft umso schneller, je frischer und ungefestigter die Anpassungen sind. Der durch eine Trainingseinheit ausgelöste Trainingseffekt wird abgeschwächt, wenn der Abstand zwischen den Trainingseinheiten zu ausgedehnt ist.
Das Training setzt, wie auch unser Leben, ein ständiges Anpassen voraus. Anpassung ist das universellste Gesetz des Lebens.
Nach dieser kurzen, aber wichtigen Einführung in die Trainingslehre hoffe ich, dass mindestens einige unter euch die Belastungen regelmässiger anpassen, damit ihr eure Trainingsziele effizient und erfolgreich in die Tat umsetzen könnt.
Ab sofort werden wir zu den stark frequentierten Zeiten im Zirkel einen Trainer/-in für eure Betreuung einsetzen. Die betreuten Blockzeiten finden an folgenden Tagen statt.
Montag, 12.00 – 13.00 Uhr
Montag, 18.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch, 12.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch, 18.00 – 19.00 Uhr
Auch ausserhalb dieser Zeiten stehen wir euch natürlich für das Anpassen eurer Belastungen und anderen Fragen zu eurem Training zur Verfügung.
Wir und unser Team sind von der Effizienz dieses Kraft- / Ausdauerzirkels überzeugt.
Christmas- und Silvester ZUMBA
Samstag, 24.12.11 12.30 – 14.00 Uhr
mit Manuela & Christine
Samstag, 31.12.11 12.30 – 14.00 Uhr
mit Manuela & Christine
Christmas- und Silvester Spinning
Zumba Night II
Freitag, 27. Januar 2012
3 Lektionen ZUMBA 19.00 - 19.55 / 20.00 - 20.55 / 21.00 - 21.55
mit anschliessender Party. Dazu gibts Fingerfood, Snacks und Drinks.
Für Mitglieder sind diese Kurse kostenlos. Nichtmitglieder und Kunden/-innen mit 10-er Karten zahlen pauschal Fr. 30.00 inkl. Getränke.
Eine Anmeldung ist erforderlich und verbindlich.
Rückblick Advents-Apéro vom 2.12.11
Unser Advents-Apéro war ein voller Erfolg. Wir waren überwältigt von den vielen Anmeldungen – über 200 Mitglieder durften wir im Fitnesstreff begrüssen. Über die uns entgegengebrachte Wert-schätzung haben wir uns natürlich sehr gefreut. Es haben sich in gemütlicher Atmosphäre viele gute Gespräche ergeben, die Stimmung war toll und der eine oder die andere hat ein bekanntes Gesicht entdeckt, ganz nach dem Motto „Ah, du bisch au im Fitnessträff...?“
Wir werden dies mit Sicherheit im nächsten Jahr wiederholen. Schön, dass ihr dabei gewesen seid und mit uns diesen Abend genossen habt.
Spenden und Sponsoring
Schon seit vielen Jahren unterstützen wir regelmässig Sportvereine, mit Geldbeträgen, Werbeauftritten, Inserate in Vereinsorganen und Clubanlässen sowie Naturalspenden als Preise für Wettkämpfe und Tombolas. Neben der Sport- und Jugendförderung spenden wir jährlich Beiträge an regionale Institutionen für benachteiligte Mitmenschen. Die Gedanken an Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, sollten nicht ignoriert werden. „Jeder Rappen zählt.“

